Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Informationen.

Zwischen den Kisten. Sentimentale Gedanken zum Umzug.

In jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Der ist jetzt verpackt.

Hunderte von Kisten sind gepackt, wir sind gespannt auf den Umzug.

Man muss nie verzweifeln, wenn einem etwas verloren geht, ein Mensch oder eine Freude oder ein Glück; es kommt alles noch herrlicher wieder. Was abfallen muss, fällt ab; was zu uns gehört, bleibt bei uns, denn es geht alles nach Gesetzen vor sich, die größer als unsere Einsicht sind und mit denen wir nur scheinbar im Widerspruch stehen. Man muss in sich selber leben und an das ganze Leben denken, an alle seine Millionen Möglichkeiten, Weiten und Zukünfte, dem gegenüber es nichts Vergangenes und Verlorenes gibt.

Rainer Maria Rilke Quelle: Brief an Friedrich Westhoff, 29. April 1904

Rilke hat auch einmal geschrieben, Glück sei, sich selbst nicht zu spüren. Und so war es mit unserem Schulhaus, vertraut, alles eingespielt, glücklich. Und doch ist es nach 39 Jahren alt geworden, und nun spüren wir die Alterszipperlein. Das Glück im alten Haus ist endlich. Es wird Zeit. Und wir haben eine frohe Erinnerung an die schönen Jahre, die wir hier hatten. Das Glück des Vertrauten werden wir verlieren. Aber das ist auch eine Gelegenheit, uns neu zu orientieren, Dinge zu sehen, für die wir in der Vertrautheit blind geworden sind. Und so ist Willmars eine Chance, auf die wir uns freuen können. Und wir bleiben uns ja erhalten, diese Vertrautheit ist eine gute Basis für neue Ufer. Von der Els an die Sulz. Und wir kommen ja wieder, und dann…

NACH OBEN

Suche